Eröffnung Herbstzeitlose 2022


Oberbürgermeister Felix Heinrichs
Grußwort

Patrick Hahn mit Liedern von Georg Kreisler

Samstag, 13.08.2021, 19:00 Uhr

Onlineticket Eintritt: 22.- EUR inkl. Servicegebühren

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© Gerhard Donauer


Der Dirigent, Komponist und Pianist Patrick Hahn wurde 1995 in Graz, Österreich geboren und hat sich bereits als einer der versatilsten Künstler seiner Generation etabliert. Zur Spielzeit 2021/22 wurde er zum Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH und damit zum jüngsten GMD im deutschsprachigen Raum berufen. Neben seiner Arbeit im klassischen Musikbereich hegt er auch großes Interesse an den Liedern des österreichischen Chansonniers Georg Kreislers, mit denen er im Bunker Güdderath die Herbstzeitlose 2022 eröffnen wird.

Als Dirigent verbinden ihn Zusammenarbeiten mit Orchestern und Opernhäusern wie den Münchner Philharmonikern, den Klangkörpern des Bayerischen Rundfunks, dem Gürzenich-Orchester Köln, der Dresdner Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie, den Symphonikern Hamburg, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, den Wiener Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Klangforum Wien, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Camerata Royal Concertgebouw Orchestra, dem Orchestra Ensemble Kanazawa, dem Orquestra Simfònica de les Illes Balears, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem recreation – Grosses Orchester Graz, der Opéra de Rouen Normandie, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Hamburg, der Ungarischen Staatsoper Budapest sowie den Tiroler Festspielen Erl. Im Bereich der zeitgenössischen Musik verbindet Ihn eine enge künstlerische Freundschaft mit dem Klangforum Wien.

Abschlusskonzert Herbstzeitlose 2022

Linus Roth,Violine

spielt ein Recital mit Werken von 

Bach, Ysaye, Paganini.

Sonntag, 25.09.2022, 19:30 Uhr

Onlineticket: 22,– EUR inkl. Servicegebühren

 © Dan Carabas

Nachdem Linus Roth bereits 2006 zum ECHO-Nachwuchskünstler gekürt wurde, erhielt er 2017 seine zweite ECHO Auszeichnung für die Einspielung der Violinkonzerte von Schostakowitsch und Tschaikowsky mit dem London Symphony Orchestra unter Thomas Sanderling. 

Linus Roth hat sich zudem nicht nur mit Standardrepertoire, sondern auch mit der Wieder- oder Neuentdeckung zu Unrecht vergessener Werke einen internationalen Namen gemacht. Mit besonderem Interesse widmet sich Linus Roth in Konzert und Aufnahme dem Schaffen von Mieczysław Weinberg, dessen Gesamtwerk für Violine er als weltweit erster Geiger auf CD eingespielt hat. Das Oeuvre von Mieczysław Weinberg in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, ist auch das Anliegen der Internationalen Weinberg Society, einem von Linus Roth gegründetem gemeinnützigen Verein. 

Nachdem Linus Roth die Vorklasse von Prof. Nicolas Chumachenco an der Musikhochschu-le Freiburg besucht hatte, studierte er zuerst bei Prof. Zakhar Bron. Darauf folgten mehrere Studienjahre bei Prof. Ana Chumachenco. Während seiner Studienzeit war er außerdem Sti- pendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung. 

Im Oktober 2012 wurde Linus Roth auf eine Professur für Violine an das „Leopold-Mozart- Zentrum“ der Universität Augsburg berufen und ist außerdem der Künstlerische Leiter des Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart. Künstlerischer Leiter ist Linus Roth auch bei dem von ihm gegründeten internationalen Festival Ibiza Concerts, sowie der Musik- festspiele Schwäbischer Frühling in Ochsenhausen. 

Linus Roth spielt die Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703 – eine freundliche Leihgabe der Musikstiftung der L-Bank Baden-Württemberg. 

Seelengesänge

Kerstin Moa Brix, Mezzosopran

Bettina Fischer, Klavier

Samstag, 17.09.2022, 19:30 Uhr

Onlineticket: 22,– EUR inkl, Servicegebühren

ONENESS

Vom ICH zum DU zum WIR

Seit Jahren bewegen den Menschen Themen wie wertschätzende Verbindung, Gemeinschaft und Co-Kreation. Ausdrücke und Worte scheinen zu wechseln, doch die Sehnsucht ist stets die Gleiche. Menschen wollen hinaus aus der Einzelanstrengung und dem Alleinsein und den Konkurrenzkampf des Lebens hinter sich lassen. Stattdessen suchen wir Freude und Vertrauen im gemeinsamen Leben und haben den Wunsch nach Nähe, ohne Angst und Zweifel.

Wir wissen, dass jeder Mensch einzigartig ist, mit wunderbaren Ressourcen, die das große Ganze erst perfekt machen. Fein wie ein Mobile justiert sich alles zu einer fried- und freudvollen Gesellschaft, wenn erst der Raum dazu geöffnet wird.

In diesen Raum laden wir mit unseren ONENESS-Konzerten ein und schenken so den Zuhörer- und MiterleberInnen die Möglichkeit, sich selbst, mit und durch das große Ganze, zu erleben. Alle Konzerten haben unterschiedliche Themen wie Frieden, Frei-sein, Klarheit, etc. Das Konzert im Bunker Güdderath steht unter dem Thema: VERBINDUNG.

Durch unterschiedliche Tools, wie Seelengesang, Mantras, Meditationen, eigene Kompositionen, gemeinsames Tönen und vertiefende Übungen, erleben und stärken wir die Verbindung vom eigenen ICH zum gemeinsamen WIR.

werde still – lausche – erklinge – feiere

Die Mezzosopranistin Kerstin Moa Brix ist im Genre Oper/Operette ebenso erfolgreich wie als Solistin in Musicalaufführungen. Sie debütierte 2001 in Verdis Macbeth. Es folgten alsbald große Partien wie der Komponist in Ariadne auf Naxos (R.Strauss), die Gräfin in Pique Dame (P.Tschaikowsky), so auch Hauptrollen  in modernen Opern wie Fania Fenelon in Das Frauenorchester von Auschwitz (S.Heucke) oder Patrizia in Das Gesicht im Spiegel (J.Widmann). Für ihre Interpretation der Rolle der Frau im Monodrama Erwartung, op.17 (A.Schönberg) erhielt sie 2008 den Theateroscar als „Beste Sängerin“.

Trompicosax

Reinhard Groll, Saxophon

Ralf Baumann,Percussion

Georg Ruppert, Kontrabass und Kompositionen 

Andreas Meier-Krüger, Posaune

Christian Schott, Horn

Jonathan de Weerd, Trompete

Albert Hametoff, Klavier

Sonntag, 11.09.2022, 19:30 Uhr

Onlineticket: 22,- EUR inkl. Servicegebühren

© Bepè Meilenstein

Im Ensemble Trompicosax zeigen sieben engagierte und neugierige Musiker der Niederrheinischen Sinfoniker unbekannte Seiten ihres musikalischen Repertoires und stellen ihr solistisches und improvisatorisches Können unter Beweis. Trompicosax spielt an diesem Abend jazzinspirierte Kompositionen des Kontrabassisten Georg Ruppert. Eine große stilistische Bandbreite über Swing, Blues, Bossa, Jazzballaden und mehr verspricht ein abwechslungsreiches Konzert. Zwischen freier Improvisation einerseits und Stringenz des Arrangements andererseits entsteht ein Spannungsfeld, das Spontaneität herausfordert, aber immer konsequent die Idee der Komposition verfolgt. Trompicosax ist intelligente Unterhaltung nicht nur für Jazzfans.

Einfach mal schauen

Samstag 20.08.2022 15:00 – 19:00 Uhr 

Sonntag 21.08.2022 15:00 – 19:00 Uhr 

Eintritt: 12.- EUR Kinder bis 12 Jahre frei, an der Abendkasse ohne Reservierung.

Einach mal schauen, ist eine Idee unseres Publikums. Bis jetzt haben wir immer nur Führungen oder Konzerte im Bunker angeboten.

Besucher haben angeregt, einfach auch mal kommen zu dürfen und den Bunker mit all seinen Räumlichkeiten und Kunstwerken ohne Worte oder Klänge auf sich wirken lassen zu können.

So haben wir uns gedacht, dies einmal im Rahmen der Herbstzeitlose auszuprobieren und bieten nun zwei Tage an, an denen Besucher ohne Anmeldung und Reservierung kommen können.

Um Ihnen einen längeren Aufenthalt auch schmackhaft zu machen, werden wir kleine Snacks und Getränke anbieten. Außerdem wird es als absolute Neuheit einen kleinen Shop geben, in dem einige Kunstobjekte und Bilder erworben werden können.

Liebe 2008
Friedensgebet 2009
Geigerin 2010

Bunkerführung Spezial Hommage Au Point/Zircus Covidzius

Zdzislawa Worozanska-Sacher, Bernhard Petz

Sonntag: 10.10.2021, 16:00 Uhr Onlineticket

Samstag: 16.10.2021, 19:00 Uhr Onlineticket

Sonntag: 17.10.2021, 16:00 Uhr Onlineticket

Eintritt: 20,– EUR

Dominik Lang

Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz führen Sie durch die Themenausstellung „HOMMAGE AU POINT“ von Hardin Plischki und weitere Räume des Bunkers. Nach der Pause wird Bernhard Petz über seine Komposition „Zircus Covidzius“ erzählen und diese auch vorführen. Begrenze Teilnehmerzahl max. 20 Personen.

Bunkerführungen sind übers Jahr über die Homepage: www.bunkerführungen.de buchbar.

Bunkerführung Spezial

Zdzislawa Worozanska-Sacher, Bernhard Petz

Sonntag: 10.10.2021, 16:00 Uhr Onlineticket

Samstag: 16.10.2021, 19:00 Uhr Onlineticket

Sonntag: 17.10.2021, 16:00 Uhr Onlineticket

Eintritt: 20,– EUR

Dominik Lang

Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz führen Sie durch die Themenausstellung „HOMMAGE AU POINT“ von Hardin Plischki und weitere Räume des Bunkers. Nach der Pause wird Bernhard Petz über seine Komposition „Zircus Covidzius“ erzählen und diese auch vorführen. Begrenze Teilnehmerzahl max. 20 Personen.

Bunkerführungen sind übers Jahr über die Homepage: www.bunkerführungen.de buchbar

Kataro Fukuma, Klavier

Freitag, 08.10.2021, 20 Uhr

Eintritt: 20,– EUR Onlineticket

Nach der wunderbaren Konzertlesung vor begeistertem Publikum im letzten Jahr war schnell klar, dass der charismatische Pianist Kotaro Fukuma mit einem Recital in den Konzertsaal des Bunkers zurückkehren wird. Der Klaviervirtuose sowie die Konzertbesucher* innen waren begeistert von der einzigartigen Atmos- phäre dieses besonderen Raumes.

© Masaaki Hiraga

1982 in Tokio geboren zählt der Musiker in seinem Heimatland zu den renommiertesten Künstlern seines Fachs. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren. Nach hohen Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben in Santander, Tel Aviv, Helsinki und Salt Lake City und dem Gewinn des internationalen Klavierwettbewerbs in Cleveland ist Kotaro Fukuma weltweit auf den großen Konzertbühnen unterwegs. Er ist gern gesehener Gast bei namhaften Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, der Japan Philharmonic, dem Finnischen Radio Symphonie Orchester oder der Dresdner Philharmonie.

Sein Repertoire reicht von J. S. Bach bis zu Komponisten der Moderne und Gegenwart. Mehr als zehn Komponisten haben bereits ein Werk für ihn geschrieben.
Als „Composer-Pianist“ zeichnet sich der junge Musiker durch spektakuläre Bearbeitungen von Werken berühmter Kollegen wie Friedrich Smetanas berühmter „Moldau“ sowie spannende Arrangements und eigene Kompositionen aus.
Der „Klangzauberer erster Güte“, wie ihn ein Kritiker nannte, ist Kulturbotschafter seiner Heimatstadt Kokubunji. Er spricht sechs Sprachen und hat seit 2005 einen Wohnsitz in Berlin.

„Die Kunst der Transkription“

Bach/Hess: „Jesus bleibet meine Freude“ BWV 147 Bach/Kempf: Siciliano aus der Flute Sonate BWV 1031 Bach/Saint Saens : Ouvertüre aus der Sinfonia BWV 29 Bach/Petri: „Schafe können sicher weiden“ BWV 208 Bach/Fukuma : Arie „Erbarme Dich, mein Gott“ aus

der Matthäus-Passion BWV 244 Bach/Brahms: Chaconne BWV 1004

– Pause –

Glinka/Balakirew: Die Lerche
Tschaikowski/Pletnev: Marsch, Tanz der Zuckerfee und Pas de deux (aus der Nussknacker-Suite)
Satie /Fukuma : Je te veux
Smetana/Fukuma : Die Moldau

ZIRCUS COVIDZIUS UA

Bernhard Petz, Idee und Komposition

Dominik Lang, Illustrationen

Sonntag 03.10.2021, 16:00 Uhr

Trailer auf YouTube

Eintritt: 20,– EUR Onlineticket Kinderticket: 10,– EUR

Dominik Lang

CORONA seine Folgen und seine Auswirkungen auf die Menschheit, die Gesellschaft und den Einzelnen sind Themenkomplexe, die jeden von uns täglich beschäftigen. Und wer Bernhard Petz, den Besitzer des Bunkers kennt, weiß, dass diese Inhalte den vielseitigen Künstler nicht loslassen können. So ist in seinem kreativen Kopf die Geschichte vom ZIRCUS COVIDZIUS entstanden, in der ein kleiner roter Ball eine große Rolle spielt.

Wie es sich für einen großen Zirkus gehört, gibt es eine Zirkuskapelle, die mit der Musik von Bernhard, dem Komponisten der Zirkusmusik, die Vorstellung, trotz ernsthaftem Hintergrund, zu einem humorvollen Erlebnis mit „Ohrwurmgarantie“ für Menschen jeden Alters macht. Damit ist die Comic-Sinfonie aber noch nicht komplett. Begleitet von Cartoons des Illustrators und Musikers Dominik Lang, mit dessen Illustrationen ja schon das Programmheft maßgeblich gestaltet ist, entsteht auf der Leinwand und in den Köpfen der Bunkergäste eine eigene Zirkuswelt.

Und so geht’s los:
Der Zirkusdirektor, eine Fledermaus, lässt eine große Menschenmenge in die Manege, in der sie von drei Clowns – Saxophon, Fagott und Klarinette – mit einer spritzigen Polka empfangen wird. Als Magier zaubert der Zirkuschef einen kleinen roten Ball aus seinem Hut, der sofort seinen Weg durch die Zirkuswelt nimmt und dem Publikum eine sehr bekannte Geschichte neu erzählt.

operAcapella

Isabelle Razawi, Sopran Rachel Tedder, Mezzosopran

Arno Bovensmann, Tenor Thomas Melcher, Bass

Samstag, 02.10.2021, 20:00 Uhr

Eintritt: 20,– EUR Onlineticket

OperAcappella wurde 2015 von den beiden Sängerinnen Rachel Tedder und Bethany Barber gegründet. Beide können ein breites Erfahrungsspektrum im Bereich Oper, Kunstlied, Musical und Pop vorweisen. D

er Einflussbereich des Vokalensembles reicht von der Chortradition von The Swingles, der King’s Singers und Eric Whitacre bis hin zu Pophits von Pentatonix, Adele oder Whitney Houston. Die Gruppe erschafft durch den Mix aus Oper und Pop im A Cappella Bereich ein völlig neues Klangerlebnis. Arrangements wie die Techno- Version der Zauberflöten-Arie „Der Hölle Rache“, eine Choralversion von Mumford and Sons oder das Aufeinandertreffen von Puccini und den Beatles ist einzigartig.

Eben diese Einzigartigkeit verschaffte OperAcappella auch internationale Auftritte, wie beim A Cappella Festival 2018 in Moskau oder beim A Cappella Festival 2019 in Dublin.